“Durchbruch nach Szomor!” • Figuren für ein 1:35er Diorama

 

Der erste Schritt für das neue Ungarn-Dio “Durchbruch nach Szomor ist geschafft. Gute drei Monate hat es gedauert, bis ich an die 30 Figuren fertiggestellt hatte. Ich muss aber sagen, dass ich sehr viel Zeit für Umbauten an den Kameraden verwendet habe. Über Einzelheiten werde ich dann berichten, wenn das Diorama fertig ist.

Aber hier noch einmal eine kurze Einführung!

Das Dio handelt vom Ausbruch aus Budapest, welches von November 1944 bis 11. Februar 1945 durch die Rote Armee eingekesselt war. Drei Entsatzversuche  unter dem Namen “Konrad 1, 2 und 3” scheiterten. Am 11. Februar 1945 entschloss man sich unter fürchterlichstem Feuer der sowjetischen Artillerie zum Ausbruch. Unter den sog. “Rückkämpfern” befanden sich Angehörige der 13. Panzerdivision, der Division “Feldherrnhalle” sowie der 8. XX-Kavalleriedivision “Florian Geyer” und der 22. SS-Kavalleriedivision “Maria Theresia”. Ein berühmter Wochenschaustreifen zeigt Angehörige dieser Einheiten auf einem SdKfz. 251 sitzend bei der Ankunft nach dem Ausbruch in Szomor, 38 Km norwestlich von Budapest. Aber dazu später nach Vollendung des Dios.

Nun noch Bilder vom bisherigen Stand!

Im Hintergrund der hervorragende Bildband “Der Kampf um Ungarn” von Roger Hurkmans, der als Anregung diente. Davor die ersten modifizierten Kameraden.

Von größter Bedeutung ist die Verschmutzung der Uniformen, da die damaligen Wetter – und Geländeverhältnisse katastrophal waren.

 

Das abgebildete SdKfz. 251 der 13. Kavalleriebrigade ist eine hervorragende Illustration von Felipe Rodna. Davor Verwundete, die später auf dem Tamiya SdKfz.251 Ausf.D Platz finden.

Vom Kampf gezeichnet und müde.

Dramatik ist zu erkennen.

Zerschlissene und verdreckte Winteruniform.

Schmutz, nichts als Schmutz.

Er wird den Schützenpanzer durch den Morast “dirigieren”.

Auch hier dynamische Posen.

Die Bemalung war zeitraubend.

Der noch nicht vollendete Schützenpanzerwagen von Tamiya.

Gut erkennbare Details.

Über die Wintertarnung gibt es nach Vollendung mehr.

Die bei Weitem noch nicht fertige “Bepackung”.

Und natürlich nicht zuletzt wieder ein absoluter Höhepunkt für die Figurenbemalung aus dem Hause Berliner Zinnfiguren. Dazu ebenfalls später mehr.

Nach diesem Stand ist es mir wie immer ein Bedürfnis, Stefan Müller und dem Team der “Berliner Zinnfiguren” für die tollen Farben und allem Weiteren zu danken. Es ist einfach eine tolle Beratung.

Als nächstes widmen wir uns dem SdKfz.250 von Takom und der 7,5 cm Pak von MiniArt, die ebenfalls mit von der “Ungarn-Partie” sein werden.

Bis dahin Euch allen das Beste!

Frithjof Greiner

Veröffentlicht in Werkbank.

2 Kommentare

  1. Hallo Detlev,
    ich danke Dir Dir vielmals für Dein Feedback und freue mich, daß es Dir gefällt. Der nächste Teil folgt in Kürze .
    Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinen Arbeiten.

    Beste Grüße

    Frithjof

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