54078 Templer Altores Studio

Der russische Hersteller Altores Studio legt u.a. einen Templer des 13. Jahrhunderts als Neuheit vor. Wissen sollte man, dass Altores Figuren im Maßstab 1:30 modelliert sind. Wer also diese Figuren mit „54ern“ kombinieren will, hätte hier ein echtes Plus Size Model.

 


Bei Reiterfiguren gibt es ja immer einige neuralgische Stellen, so z. B. die Anzahl von Teilen. In diesem Fall sind es 16, nicht zu viel für einen Berittenen, zumal die Steigbügel direkt am Bein des Reiters befindlich sind und auch der Sattel ist kein zusätzliches Teil. Gleiches gilt für Geschirr und Satteldecke. Modelleur Stepan Nikolaev denkt also für den Modellbauer.

 

Allerdings gibt es das übliche Problem mit den beiden Pferdehälften, ohne spachteln und schleifen geht nichts. Der Sockel ist sehr einfach gehalten, dürfte allerdings meistens sowieso ersetzt werden. Die Pose des Templers auf dem Rücken des Pferdes ist sehr realistisch, anders kann man auf einem aufbäumenden Pferd nicht sitzen. Die Pose des Pferdes ist sehr dramatisch und schon ein wenig zu weit aufgebäumt. Grundsätzlich sieht man diese Haltung nur, wenn sich die Tiere in Angst und Panik befinden, wobei es sich um ein Ritterpferd mit antrainiertem Killerinstinkt handeln dürfte.

Nun, im Angebot von Altores sieht man häufig ungewöhnliche Themen und Szenen, das macht die Firma aber auch ganz spannend. Wünschenswert wäre nur, wenn die Figuren eine farbige Deckelbildbemalung hätten. Das macht es dem geneigten Sammler leichter und verkauft sich auch besser.

 

Der Bausatz kann unter anderem bei den Berliner Zinnfiguren bestellt werden.

https://www.zinnfigur.com/Vollfiguren/Bausaetze/Hersteller-A-C/Altores-Studio/Tempelritter-13-Jh.html

 

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One Comment

  1. Der sieht sehr gut aus, auf seinem aufbäumenden Pferd. Der Schweif ist wahrscheinlich die dritte Stütze. Die Grundplatte ist doch okay so. Lässt sich in ein Diorama gut einarbeiten. Ja, eine farbige Abbildung auf der Verpackung ist ansprechender, aber nicht zwingend notwendig. Wer Figuren baut und bemalt, hat immer auch passende Literatur. So bleibt dann die Freiheit, auch andere Ordensritter darzustellen. Aber wie kommen die auf den Maßstab?

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