Bergepanther Teil 3: Ein Gastbeitrag von Andi Montag

Äste für Bäume erstelle ich aus abisolierten Elektrokabeln. Ich beginne zuerst damit kleine Zweige zu drehen, mehrere davon zu größeren und wickele deren Enden um den Stamm aus zusätzlichem 1 und 2 mm dickem Draht.
 
 
Für die Rinde des Laubbaumes habe ich Leim, Spachtel, Sand und Vallejofarbe mit wenig Wasser angerührt und aufgetragen. In die halbtrockene Masse habe ich die Struktur eingearbeitet. Es folgte eine Nachbehandlung mit Farbe, Drybrushing und Ölwashes zur Tiefenwirkung und die Plus-Model Eichenbelaubung – aus finanziellen Gründen leider etwas spärlich…
 
Nach dem Platzieren des Baumes bilde ich die Wurzeln aus Miliput nach.
 
 
Der Stamm der Tanne entsteht aus verlängerten Teilen des Joefix-Bausatzes, die Äste aus 0,7 und 1 mm Draht, welche mit Sekundenkleber in vorgebohrten Löchern befestigt werden. Für die Rinde habe ich wiederum auf AK-Terrain zurückgegriffen, welches mir dafür als geeignet erscheint. Darin noch etwas Erde eingerührt und nach dem Trocknen wieder alles farblich behandelt. Von den etwas größeren Steinchen in der Erde bemale ich einzelne davon mit dunklem Beige um abgebrochene Zweige anzudeuten.

 

 
Das Tannengrün wurde mit Humbrol 150 mit dem Airbrush vorlackiert und mit einem “frischeren Grün” eingenebelt. Zum miteinander Verkleben benutze ich Sekundenkleber, zur Befestigung auf den Ästen Ponal mit Vallejofarben. Die Menge des Sets reichte allerdings kaum bis zur halben Höhe meines Baumes (320 mm), aber die Wartezeit für Nachschub konnte ich mit genug anderen Arbeiten füllen…
 
 
Zum Darstellen von Holzmaterial, wie den Strommasten und den Schwellen, verwende ich Balsaholz, da sich dieses sehr leicht bearbeiten lässt, auch mit einer Stahlbürste zum Hervorheben der Struktur. Das Balsa grundiere ich mit Vallejo Klarlack und trage verschiedene Ölwashes auf.
 
Am Mast füge ich noch eine Stütze an. Aus 0.8 mm Messingdraht werden die Halter für die Isolatoren aus einem Zubehör-Set angebracht. Verbindungs- und Befestigungseisen aus Messing-Blechen und Plastik erstellt, Nägel hinzugefügt und alles auf “gut gebraucht” gestaltet.
 
Die Schiene und deren Halterungen auf den Schwellen stammen aus dem sehr guten MiniArt-Set mit Prellbock.
 
 
Nachdem die Schwellen verklebt waren füllte ich die Zwischenräume mit Gleisschotter aus dem H0-Bereich, passt perfekt! 
Am Rand ließ ich diesen und die Schwellen über die Polystyrolplatten hinausstehen und ebnete alles mit 80er Schleifleinen, entstandene Löcher füllte ich mit Sekundenkleber. Danach wurden alle vier Seiten mit immer feinerem Schleifpapier nachgeschliffen und in Schwarz mit der Airbrush lackiert.
 
 
 

Veröffentlicht in Werkbank.

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